Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 19 Jahren entwickeln am Computer einen Miniatur-Formel 1 Rennwagen, fertigen ihn und schicken ihn anschließend ins Rennen. Ziel ist es, die von der „großen“ Formel 1 ausgehende Faszination und weltweite Präsenz zu nutzen, um Jugendlichen ein aufregendes, spannendes Lernerlebnis zu schaffen. Sie erhalten so Verständnis und Einblick in Bereiche wie Produktentwicklung, Technologie und Wissenschaft. Ihr Interesse an einer möglichen techischen Berufslaufbahn soll geweckt werden.

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Zusammenarbeit

Stärken kombinieren- Erfolg im Team

Die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben – von Konstruktion und Fertigung des Rennwagens, über die Akquisition von Sponsorengeldern bis hin zu mündlichen und optischen Darstellung des TEams nach außen – kann nur einem gut eingespielten Team gelingen. Auch ein richtiges Formel 1 Team kann nur Siege einfahren, wenn alle gelernt haben, sich gegenseitig zu unterstützen und zusammen zu arbeiten.

Teamrollen:
Teammanager / Ressourcenmanager / Produktionsingenieur / Konstrukteur / Grafikdesigner

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Konstruktion

Mit 3D CAD-Software entsteht das virtuelle Modell

Die Entwicklung und Konstruktion des Rennfahrzeuges erfolgt mit aktuellen CAD-Werkzeugen, wie sie auch im kommerziellen Umfeld zum Einsatz kommen. Die dafür vorgesehene Software ist im Starter-Kit enthalten. Bei der Konstruktion müssen neben dem technischen Regelwerk auch die Anforderungen einer 3-Achs CNC-Fräse beachtet werden. Das fertige CAD-Modell kann dann mittels CFD-Software hinsichtlich der aerodynamischen Eigenschaften in der Simulation überprüft werden und erste wichtige Erkenntnisse gewonnen werden.

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Fertigung

Mit der CNC-Maschine reale Rennwagen erstellen

Für die aerodynamische Optimierung, Simulation der Fertigung und Erzeugung der Fertigungsinformationen enthält das Starter-Kit die notwendige Software. Gefertigt werden die Rennwagen auf computergesteuerten 3-Achs Fräsmaschinen (CNC). Nach grafischer Gestaltung, Lackierung und Montage des Fahrwerks ist der Renner dann einsatzbereit für die Rennbahn. Die Kontaktaufnahme zu einem Fräsunternehmen ist Teil des Wettbewerbs und sollte frühzeitig geschehen.

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Vermarktung

Geschäftsplan erstellen und Sponsoren überzeugen

Neben der technischen Herausforderung müssen die Teams eigene Sponsoren finden, eine eigene Finanzplanung aufstellen und über Marketing, Medienarbeit und Außendarstellung sich selbst und ihre Technik „verkaufen“. Ein großen Teil der Arbeit im Vorfeld ist das Gewinnen von Sponsoren und die damit einhergehenden liquiden Mittel. Mit diesen können eine einheitliche Teamkleidung, Material zur Herstellung des Autos oder die Fahrten zu Wettbewerben finanziert werden. Sponsoren können aber auch als Dienstleister in Erscheinung treten und bespielsweise den Druck des Portfolios oder die Herstellung eines Teambanners übernehmen.

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Wettbewerb

Reaktionszeit, Fahrzeit – ein Teil des Wettbewerbs

Bei den Wettkämpfen treten die Boliden auf einer 20m langen Rennstrecke gegeneinander an. Jedes Team muss eine Präsentationsmappe (Portfolio) einreichen, in der die Ideenfindung, deren Weiterentwicklung zu den Konstruktionen und die Tests dokumentiert sind. Auch ein achtminütiger Kurzvortrag über die Vorstellung der eigegen Arbeit ist ein Teil des Wettbewerbs. Hinzu kommt euer Messestand, bei dessen Gestaltung euch keinerlei Grenzen gesetzt sind (außer die vorgegeben Maße). Es gewinnt also das Gesamtkonzept und die Teamleistung!

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Das Erfolgserlebnis

OWL-Cup Sieger, Landesmeister, Deutscher Meister, Weltmeister

Die Teams aus der Region Ostwestfalen-Lippe nehmen vor der NRW-Meisterschaft ein einem regionalen Vorentscheid teil, dem OWL-Cup! Die besten Teams aus den Junior- und Seniorkategorien treten dann bei den Landesmeisterschaften NRWs an.

Auch dort werden die besten Teams ausfindig gemacht, welche an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen dürfen. Das dortige Siegerteam vertritt Deutschland bei der F1 in schools Weltmeisterschaft, die jährlich im Vorfeld eines Formel 1 Grand Prix stattfinden.

Kontakt: Marvin Kleinemeier, Projektkoordination / Tel: 0 52 51 / 77 60 – 59 Mail: mkleinemeier@gpdm.de

Die Texte wurden teilweise von der gemeinnützigen Formel 1 in der Schule GmbH adaptiert.